Die Art, wie du deine Hand auflegst und den Meißel führst, bestimmt das Ergebnis deiner Prägung. Die richtige Handhaltung verhindert, dass das Papier verrutscht, und ermöglicht präzise, gleichmäßige Bewegungen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Position deiner Hand dabei hilft, entspannt und sauber zu arbeiten.
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Der Unterarm und die Handkante liegen entspannt auf
Eine stabile und entspannte Auflage der Hand ist die Grundlage für präzises freies Prägen. Die Schultern bleiben locker, der Unterarm ruht entspannt auf der Tischplatte, ebenso die Handkante.
Damit der Arm wirklich aufliegen kann, sollte man tiefer im Tisch arbeiten und nicht eng an der Tischkante. Nur so hat die meißelführende Hand genügend Raum, und man kann gut in sie hineinsehen, um die Prägungen zu kontrollieren. An der Tischkante wäre dieser Blickwinkel nicht möglich. Diese entspannte Haltung verhindert Verkrampfungen und sorgt dafür, dass die Bewegungen beim Prägen weich, kontrolliert und gleichmäßig werden.
So führst du den Prägemeißel
Der Meißel schwebt für zügiges und präzises Arbeiten idealerweise nur einen halben bis ganzen Millimeter über dem Papier.
Der Meißel wird zwischen Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und Daumen sicher geführt.
Besonders wichtig ist der Ring- oder Mittelfinger, je nachdem welchen du zum Prägen bevorzugst: Einer der beiden führt den Meißel ganz unten und liegt gleichzeitig auf dem Papier auf. So spürst du sofort, ob das Papier satt und ohne Zwischenraum auf der Prägeunterlage aufliegt.
Die Finger wirken wie eine Feder
Bei jedem Hammerschlag wirken die Finger wie eine Feder.
Bei jedem Hammerschlag wirken die Finger wie eine Feder: Der Schlag drückt das Motiv in die Tiefe, gleichzeitig geben die Finger minimal nach und kehren elastisch wieder in ihre Ausgangsposition zurück – ideal bei durchgehenden Linien und Konturen mit gleichmäßigen Abständen.
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